Das Wohnmobil der "Tausend Tage"

Unser Wohnmobil sollte innen ausreichend groß und gemütlich sein, trotzdem aber kompakt und wendig. Das 6,30 m lange, bzw. kurze Wohnmobil erwies sich als gute Wahl. Der Mercedes 410 D, der unter unserem Bimobil zwar ein wenig laut und ruppig, ansonsten aber zuverlässig seinen Dienst tat, ist inzwischen allerdings, wenn überhaupt, nur noch aus Altbeständen verfügbar. Als wir zur großen Reise starteten, war bereits der Mercedes Sprinter auf dem Markt. "Zu neu und zu unausgereift!" warnte uns damals die Mercedeswerkstatt, in der Peters Firmenwagen gewartet wurde. "Seht zu, dass Ihr einen guten gebrauchten 410er bekommt. Der ist bewährt und zuverlässig und überall bestens bekannt!"
Auf den "letzten Drücker" erstanden wir den Bimobil-Sonderaufbau auf Mercedes 410D, der zusätzlich noch mit einem Turbo aufgepeppt war. Das Wohnmobil war wie geschaffen für autarkes Reisen: 2 Dieseltanks, Sperrdifferential, isolierte Zwischentür zwischen Fahrerhaus und Wohnteil, 220 Watt Solaranlage, sparsamer und wirkungsvoller, weil mit Solarstrom zu betreibender 100 l Kompressorkühlschrank, 85 l Gastank, vom 120 l Wassertank getrennte Trinkwasserversorgung mit leicht zu reinigenden Kanistern, separate Dusche, Zerhackertoilette, hoher, auch in der Breite vergrößerter Alkoven, großer Außenstauraum, Alarmanlage - und die 40 000 km die der Motor auf dem Buckel hatte, waren für uns und den Benz kein Thema.

Mit dem Wohnmobil in die USA: mit dem Wohnmobil nach Kanada; mit dem Wohnmobil in die Baja California; mit dem Wohnmobil nach Neuseeland; mit dem Wohnmobil nach Australien; mit dem Wohnmobil nach Tasmanien, Wohnmobilverschiffung, Wohnmobil-Weltreise

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Mit dem eigenen Wohnmobil durch die USA - Nulltarifcamping irgendwo  zwischen Monument Valley und den Naturalbridges - Dank großer Dachhaube, Markise und guter Isolierung ist auch das Campen in den heißen Halbwüsten des Südwestens der USA kein Problem
Mit dem eigenen Wohnmobil in die USA - Nulltarifcamping im Tonto Nationalforest - Den etwas unpraktischen Fahrradträger haben wir nach Beendigung der Großen Reise durch ein praktischeren mit Kurbelmechanismus ersetzt

Mit dem eigenen Wohnmobil durch Kanada und Alaska - Mit den eigenen Wohnmobil am Dempster Highway - das selbsgebastelte Schutzgitter schützt vor Steinschlägen - besonders auch im unteren Teil der Widschutzscheibe
Mit dem eigenen Wohnmobil über den Dempster Highway nach Inuvil  in den Northwest Territories, Unser Wohnmobil hat 736 staubige Waschbrettkilometer hinter sich

Mit dem eigenen Wohnmobil durch Kanada und die USA - Waterton Nationalpark, Kanada-USA - Die Fahrräder haben wir längst unseren Söhnen mit nachhause gegeben
Mit dem eigenen Wohnmobil nach Neuseeland - Jackson Bay, Südinsel Neuseeland - Die vielen Außenstauklappen fanden wir sehr praktisch

Mit dem eigenen Wohnmobil nach Australien - Am Ayers Rock - Wir haben das Schutzgitter wieder anmontiert - allerdings erst nach dem ersten dicken Bulleye in der Scheibe
Mit dem eigenen Wohnmobil nach Australien - Südaustralien - Unser weitgereistes Rollinghome erregt überall Aufmerksamkeit