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»On the Road - Ein Jahr mit Wohnmobil und Hund durch Nordamerika«

Egal ob Verschiffung, Visa, Kranken- und Kfz-Versicherung oder Gasversorgung - im ausführlichen Infoteil des Buches finden Sie genau wie in »Tausend Tage Wohnmobil« alle planungs- und reiserelevanten Hinweise, die für eine derartige Reise nötig und zu beachten sind. Daneben gibt es im Infoteil ein spezielles Kapitel, welches das Reisen mit Hund behandelt, z. B. Impfungen, Bürokratie, Flug usw.

Natürlich erfahren Sie im Hauptteil, was wir in diesem Jahr so alles gesehen und erlebt haben, welche Route wir gefahren sind, und nebenbei erhalten Sie immer wieder kurze geschichtliche Informationen. Auch unsere persönlichen Eindrücke und Empfindungen kommen nicht zu kurz. Ab und zu werden Sie zwar auch etwas über unseren Hund lesen - aber keine Sorge, der kommt nur am Rande vor, damit sich Nichthundehalter nicht langweilen.


On the Road - Ein Jahr mit Wohnmobil und Hund durch Nordamerika

Das große Fernweh ist nach „Tausend intensiven Tagen« fürs erste gestillt. Das heißt aber nicht, dass keine Träume oder Wünsche mehr übriggeblieben wären. Vor allem Peter hat einen alten, unerfüllten Wunsch, der aus tausend Gründen immer wieder zurückgestellt wurde: Einen Hund! Kaum dass wir wieder sesshaft sind, hält ein neues Familienmitglied bei uns Einzug: die damals 2jährige Groenendael-Hündin Eyleen. Gereist wird also zukünftig nur noch mit Hund. Mit dem Wohnmobil ist das ideal – denken wir. Norwegen, Schweden – zwar viel Papierkram, aber ansonsten kein Problem. Stimmt. Auf den glatten, geraden Straßen durch Südschweden schlägt sich Eyleen tapfer und es gibt genügend Wälder und Wege zum Gassigehen. Dann geht es über die Grenze nach Norwegen, die Straßen werden holprig, löchrig, steil und kurvenreich. Unserem guten alten Benz ist zwar keine Steigung zu steil, keine Straße zu schlecht, aber er macht einen Höllenlärm dabei, legt sich mit seiner weichen Federung in die Kurven, holpert mit seinen kleinen Rädern durch die Schlaglöcher. Unser Hund sitzt jammernd und hechelnd unter dem Tisch, verweigert das Futter, will morgens nicht mehr ins Wohnmobil. Kurz vor Trondheim drehen wir um, lassen Norwegen Norwegen sein – und außerdem hat es ja eh dauernd nur geregnet…

Kurze Zeit später verkaufen wir unser geliebtes „Small Motorhome", mit dem wir soviel erlebt haben. Der Hund gehört zur Familie und hat Vorrang. Verkauft wird auch unser „knallrotes Gummiboot" – das teure Schlauchkajak, das wir in Boise, Idaho gekauft hatten. Der Hund saß da drin, zitternd und jammernd …


Und was machen wir jetzt? Eine Zeitlang ziehen wir tatsächlich in Erwägung einen Wohnwagen zu kaufen. Im PKW fährt Eyleen nämlich gerne. Aber mit einem Wohnwagen kann man nicht so unabhängig reisen wie wir es gewohnt sind. Und außerdem – das große Fernweh mag ja gestillt sein – aber die Sehnsucht nach den einsamen Highways Nordamerikas, der Weite Kanadas und Alaskas, den wilden Landschaften, den reizvollen Campingstellen ist geblieben.  Dass wir noch einmal nach Amerika wollen, wird uns sehr bald klar.

Und was machen wir jetzt? Eine Zeitlang ziehen wir tatsächlich in Erwägung einen Wohnwagen zu kaufen. Im PKW fährt Eyleen nämlich gerne. Aber mit einem Wohnwagen kann man nicht so unabhängig reisen wie wir es gewohnt sind. Und außerdem – das große Fernweh mag ja gestillt sein – aber die Sehnsucht nach den einsamen Highways Nordamerikas, der Weite Kanadas und Alaskas, den wilden Landschaften, den reizvollen Campingstellen ist geblieben.  Dass wir noch einmal nach Amerika wollen, wird uns sehr bald klar.


Also „drüben" einen Ami kaufen? Die Mobile mit den Benzinmotoren fahren softer, machen nicht soviel Radau. Wir nehmen Kontakt zu einem Wohnmobil-Vermieter auf, der aus Altersgründen seine gesamte Mietflotte verkauft, surfen im Internet. Die Preise wären günstig – aber ist es auch der Spritverbrauch der V10 Motoren mit ihrem 6l Hubraum?

„Nein, mit solch einem Benzinsäufer fahr ich nicht rum!" erklärt Peter. „Außerdem will ich wieder mit einem komplett eingerichteten Wohnmobil auf Reisen gehen, mit Solaranlage, mit großen Wassertanks, mit einer Zwischentür zum Fahrerhaus!" Und natürlich wollen wir ja auch in Europa reisen – der Winter steht vor der Tür, den verbringen wir doch lieber im Wohnmobil in Spanien.

Kurz darauf steht ein Wohnmobil „von der Stange" vor der Tür, ein Laika Kreos auf Iveco, also ein waschechter Italiener – und drei Tage später sind wir auf dem Weg nach Spanien – zum Warmwerden und Einfahren für unsere zweite große Nordamerika-Rundreise.

Nach unserer Rückkehr entstand das Buch:

"On the Road - Ein Jahr mit Wohnmobil und Hund nach Nordamerika


nordbayern.de Ein Zeitungsartikelm über unsere Reise mit Hund

Beim Wandern war unser Hund immer dabei

            

 
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