Sie sind hier: Home » Tausend Tage Wohnmobil » Pressestimmen und Rezensionen

Reisemobil International, Januar 2004

 

Die neue Welt erobern


Raus aus den gewohnten Bahnen. Den Alltag hinter sich lassen. Weg mit dem Haus, her mit dem Reisemobil: So etwa lässt sich der Ansatz von Hildegard Grünthaler beschreiben, bevor sie zu ihrer Reise aufbrach, mit Fernweh infiziert von ihrem Mann Peter. "Tausend Tage Wohnmobil" lautet der Titel ihres faszinierenden Buchs.

Sehr persönlich schildert die heute 54jährige Kinderpflegerin, Hausfrau und Mutter, wie sie ihr Leben und ihre Gewohnheiten hinter sich lässt, um sich der neuen Welt hinzugeben. Obendrein sind die Schilderungen so exakt, dass das fesselnde Buch als Reiseführer dient. Dieser praktische Nutzen entspricht dem Ziel der Buchreihe Fernweh-Schmöker des Conrad Stein Verlags, in der "Tausend Tage Wohnmobil" erschienen ist.


Das Mortimer Reisemagazin schreibt am 25.Oktober 2014:

Lesefutter für fernwehgeplagte Womosapiens - und solche die es werden wollen

Wer viel reist, wird oft beneidet was man unterwegs alles erleben und sehen kann. Plagen den Kosmopoliten allerdings bald Rückenschmerzen und Verdauungsprobleme, dann gibt es oft nur noch eines, wonach man sich sehnt: Das Zuhause samt eigenem Bett und eigener Küche. Alles richtig macht also, wer beides gleich mit auf Reisen nimmt. Im Conrad Stein Verlag sind gleich zwei praktische Fernweh-Schmöker erschienen, die Wohnmobilisten über die reisefreie Zeiten im Jahr hinwegtrösten können und Einsteigern jede Menge gute Tipps mit auf den Weg geben.

Zum einen ist dies der dicke 350-Seiten-Band "Tausend Tage Wohnmobil". Autorin Hildegard Grünthaler berichtet hierin unterhaltsam über eine große Weltreise in einem kleinen "Schneckenhaus" auf Rädern. Lange glaubte Verfasserin Grünthaler gegen Fernweh immun zu sein. Ihr Ehemann Peter, seit frühester Jugend an Fernweh leidend, hat sie irgendwann aber doch damit angesteckt. Nach einigen zu kurzen Urlaubsfernreisen wurde der Lebenstraum von Peter auch ihr eigener: Reisen mit viel Zeit und einem eigenen Wohnmobil. Nach einigen Jahren der Planung und Vorbereitung wurden das Haus vermietet, die Möbel verkauft und das auf den letzten Drücker erstandene Wohnmobil über den großen Teich verschifft.

Tausend Tage lang reisten die Grünthalers durch Amerika, Neuseeland und Australien. Unterhaltsam und anschaulich berichtet die Autorin von dieser Reise, auf der das Ehepaar das richtige und gemeinsame Reisen erst erlernen musste. Zu interessanten Begegnungen mit den verschiedenen Völkern und anderen Reisenden nimmt sie ihre Leser ebenso mit wie zu nervenaufreibenden Auseinandersetzungen mit Behörden und dem Zoll.

Die abenteuerlichen Pisten, die das Ehepaar zuweilen bewältigt und die oft atemberaubende Natur beschreibt die Autorin ebenfalls äußerst anschaulich. Alltägliche Erlebnisse, amüsante Anekdoten und Schilderungen bekannter Sehenswürdigkeiten fügen sich so zu einem packenden Reisebericht zusammen. Ergänzt wird die Erzählung durch umfassende Reisetipps für alle, die sich auch mit dem Wohnmobil auf weite Fahrt machen wollen.


Mortimer Reisemagazin

 

Tausend Tage Wohnmobil

Hildegard Grünthaler

Gelesen im September 2004
Conrad Stein Verlag GmbH 1. Auflage (Jahr finde ich nicht im Buch)

Die Autorin verkauft ihren Hausrat, vermietet das Haus, ihr Mann kündigt seinen Job, sie kaufen sich ein Wohnmobil und das alles, weil sie zu einer drei Jahre dauernden Weltreise aufzubrechen wollen. Das Wohnmobil wird von Deutschland in die USA verschifft. Ab Baltimore starten sie nun ihre spannende große Reise mit dem Wohnmobil durch Nordamerika, Neuseeland und Australien. In dem Buch schildert die Autorin ihre vielen, vielen Erlebnisse und Eindrücke von Land und Leuten unterwegs. Am Ende des Buchs findet man einen genauen Kostenplan und viele Tipps zum Nachahmen.

Schon lange kein so interessantes und informatives Buch mehr gelesen! Ich finde es sehr mutig von den beiden den Job hinzuschmeißen um auf große Reise zu gehen. Gern wüsste ich, was die beiden jetzt machen, vor allem wovon sie leben. Nicht aus reiner Neugierde, sondern weil ich nach ein paar Seiten schon mit dem Träumen anfing, so etwas auch mal zu unternehmen. Das Buch ist richtig nett und witzig geschrieben. Viele ihrer Eindrücke decken sich mit meinen Urlaubserfahrungen einiger bereister Gebiete. So reizt mich zum Beispiel nach ihren Beschreibungen Alaska. Das muss wirklich ein schönes und fast unberührtes Land sein. Ihre Erfahrungen mit US-Amerikanern als Miturlauber decken sich vollständig mit unseren (ohne Lärm geht es nicht). Und ich fühle mich bestätigt, niemals in Australien die Strecke von Darwin nach Broome zu fahren, das muss fürchterlich langweilig sein .

Sabines Buchempfehlungen

http://www.sanseira.de/buecher/buchg.htm#Grünthaler


Rezension auf LovelyBooks:

Hildegard Grünthaler kann es!

Sie nimmt einen mit auf die schönsten Wohnmobiltouren, die man sich vorstellen kann.

Von Mexico bis Kananda durch die USA und noch über den Pazifik nach Neuseeland. Sie zeigt uns mit klarer, schöner Sprache und in wohltuender Kürze, die schönsten Straßen, Gegenden und Rastplätze, eben die interessantesten Orte ihrer Reise.

Der Humor kommt nicht zu kurz und auch die Angaben sind fundiert und leicht nachzuschlagen.

Am liebsten würde ich, wie Frau Grünthaler und ihr Ehemann, Haus und Hof verkaufen und mich auf den Weg machen.

Leider geht das nicht so einfach und so bleibt mir nur das Fernweh und »Tausend Tage mit dem Wohnmobil«!

Ich habe diesen schönen Reiseführer mit Freude gelesen und hatte meinen Spaß an den kleinen Geschichten, rund um Wohnmobil und Reiseweg.

Ich kann mir gut vorstellen, dass er für »echte« Wohnmobilfahrer, ein sehr guter Ratgeber

ist und hilfreich, wenn man so eine Reise plant.

Ich vergebe fünf Sterne, der Freude am Lesen wegens und wünsche den Grünthalers noch viele schöne Reisen mit dem Wohnmobil!

http://www.lovelybooks.de/autor/Hildegard-Gr%C3%BCnthaler/Tausend-Tage-Wohnmobil-142783870-w/rezension/1162322024/


Rezension von dogmum bei LovelyBooks

Nach »On the Road« habe ich mir jetzt »Tausend Tage Wohnmobil - in drei Jahren durch Amerika, Australien und Neuseeland"« bestellt und mit wachsender Begeisterung gelesen. Ob wir uns selbst bis nach Neuseeland und Australien getrauen, glaube ich zwar eher nicht, schon wegen des Linksverkehrs, aber darüber zu lesen ist hoch interessant, vergnüglich und informativ. Es ist vor allem der Schreibstil der Autorin, der mir so besonders gefällt. Man hat immer das Gefühl, hautnah dabei zu sein, egal ob man Amish People trifft, nachts die Alarmanlage weckt, oder abends ein durstiger Indianer auftaucht. Am Schluss des Buches stehen alle wichtigen Informationen übersichtlich zum Nachschlagen.
Für Langzeitreisende, die eines oder auch alle der beschriebenen Länder planen ist das Buch ganz sicher ein Muss! Für Normalurlauber einnach ein Lesespaß.


Rezension von Lisamaria auf LovelBooks

Nach dieser Lektüre würde ich mich auch trauen - wenn ich jetzt wegkönnte, denn alles was man wissen und beachten muss, findet sich übersichtlich geordnet am Schluss des Buches. Spannend und humorvoll geschrieben nimmt einen die Autorin mit, nicht nur auf die Reise, sondern schon von Anfang an, von den ersten Träumen, Planungen, Hausvermietung usw. Sie beschreibt auch sehr ehrlich die Fehler, die sie und ihr Ehemann besonders zu Beginn der Reise machten. Interessant finde ich, dass auch immer wieder auf die Möglichkeit des freien Campens hingewiesen wird. Egal ob am Lagerfeuer oder in Dawson City, bei Wanderungen durch australische Schluchten oder bei der Fahrt über den Dempster Highway, man ist dabei. Man fährt mit auf dem Beifahrersitz durch die Länder, von denen die meisten von uns leider nur träumen können.Absolut empfehlenswert für Langzeitreisende - zum Planen, absolut empfehlenswert für Liebhaber von Fernwehschmökern - zum Träumen!


Rezension von Goggolori auf LovelyBooks

Wir sind Wohnmobil-Langzeit-Reisende in USA, Kanada und Mexico. Das super geschriebene Buch von Frau Grünthaler haben wir nach unserer ersten Reise von 3 1/2 Jahren in die Hände bekommen. Wir haben alles ganz genauso empfunden und erlebt, wie die Autorin es beschreibt. Wir finden die in anderen Rezensionen bemängelte "Nörgelei" über die Amerikaner vollkommen in Ordnung, weil  dadurch der Leser auf den amerikanischen Lebens- und Reisestil vorbereitet wird (siehe z.B. die Szene am Lone Rock; da ist absolut nichts übertrieben!).Dieses Buch hätte uns sehr genützt, wenn wir es vor unserer allerersten USA-Reise lesen hätten können. Sehr lesenswert für USA-Neulinge und natürlich auch für Leute, die gern vom Reisen träumen. 


            

 
Arbeitgeber bewerten